Grüne Tipps und mehr
Vor Nagern schützen
Mit einer besonderen Vorliebe für Gemüse, Blumenzwiebeln und Wurzelrinden sind Wühlmäuse eine ganzjährige Plage. Ihre Wühltätigkeit kann zu massiven Untergrabungen und somit einer Gefährdung der Sicherheit von Terrassen, Hangschüttungen oder Wällen führen. Im Winter ist die Bekämpfung von Wühlmäusen besonders erfolgreich, da sie in den kalten Monaten des Jahres zwar aktiv sind, aber wenig Essbares finden.
Wissenswertes über Wühlmäuse
Der Lebensraum von Wühlmäusen
Wühlmäuse im Garten
Wissenswertes über Wühlmäuse
Zu erkennen ist die Wühlmaus an ihrem gedrungenen Körper, dem stupfen, breiten Kopf, kleinen Augen und eng anliegenden Ohren, die kaum aus dem Fell hervorragen. Anders als die echten Mäuse, zu denen die Hausmaus zählt, hat die Wühlmaus wurzellose Backenzähne, die stetig nachwachsen. Deutlich sichtbar sind ihre kräftigen, gelben Nagezähne. Die Wühlmaus misst von Kopf bis Rumpf circa 12 bis 23 cm. Dies macht sie zur zweitgrößten Wühlmausart in Europa nach der aus Nordamerika eingewanderten Bisamratte. Der Schwanz der Großen Wühlmaus ist nur wenig behaart, leicht geringelt und etwa halb so lang wie das Tier selbst. Die Fellfarbe reicht von hell- bis dunkelbraun, oder dunkelgrau bis schwarz. Es kann auch rötlich schimmern.
- Wühlmäuse halten keinen Winterschlaf und sind daher ganzjährig aktiv.
- Wühlmäuse sind sehr gefräßig. Ihr Tagesbedarf ist fast genauso hoch wie ihr eigenes Körpergewicht: Ein 100 g schweres Tier vertilgt täglich bis zu ca. 85 g Pflanzenmaterial.
- Sie sind äußerst fortpflanzungsfreudig: Zwei bis viermal im Jahr wirft ein Weibchen jeweils zwei bis zehn Junge.
Der Lebensraum von Wühlmäusen
Der Lebensraum von Wühlmäusen ist sehr vielseitig: neben Wiesen, Äckern und Obstplantagen fühlt sie sich auch in unseren Gärten sehr wohl. Darüber hinaus ist die Wühlmaus ein guter Schwimmer: sie kann sogar bis 1,5 m hinab tauchen. Dies erklärt auch, weshalb sie oft im Uferbereich von Fließgewässern vorkommt.
Die Wühlmaus lebt in unterirdischen, weit reichenden Gangsystemen. Die Gänge legt sie meist in einer Tiefe von 5 cm, in seltenen Fällen sogar bis 1 m, an. Sie sind durch einen hoch ovalen Querschnitt mit einer Breite von mehr als 5 cm gekennzeichnet und zudem glatt und fest. Von einem Hauptgang ausgehend, führen Nebengänge bis unmittelbar unter die Nahrungspflanzen, so dass diese von unten abgefressen oder unter die Erde gezogen werden können. Zusätzlich umfasst der Bau in der Regel eine oder zwei Nestkammern sowie oftmals mehrere Vorratskammern. Die Erdhaufen an der Bodenoberfläche hingegen sind flach und daher relativ unauffällig.
Wühlmaushügel sind leicht von Maulwurfhügeln zu unterscheiden: Maulwurfhügel sind runder, größer und haben einen breit ovalen Querschnitt.
Wühlmäuse im Garten
Wühlmaushügel sind mehr als unliebsame „Stolpersteine“ im Rasen. Die Wühltätigkeit der frechen Nager kann zu massiven Untergrabungen und somit einer Gefährdung der Sicherheit von Terrassen, Hangschüttungen oder Wällen führen. Wühlmäuse sind fast reine Vegetarier. Sie benagen und fressen Wurzeln, Knollen und Zwiebeln. Dadurch können sie erhebliche Schäden an Obstgehölzen, Beerensträuchern, Ziergehölzen, Blumenzwiebeln und Gemüsekulturen verursachen. Auch vor Rasenwurzeln machen sie nicht halt. In der Herbst- und Winterzeit nagen sie vor allem an Wurzeln und Wurzelhals von Gehölzen. Die Schäden fallen oftmals erst im Frühjahr auf, wenn die Pflanzen schwach oder gar nicht mehr austreiben, nicht mehr stabil im Boden sitzen oder sich herausziehen lassen. Zum Schutz von Heim und Garten sind somit Bekämpfungsmaßnahmen gefragt.
Bekämpfung von Wühlmäusen
Im Herbst und Winter ist der beste Zeitpunkt für die Bekämpfung von Wühlmäusen: Das natürliche Futterangebot st in dieser Zeit stark reduziert, so dass insbesondere attraktive Frischeköder, beispielsweise Celaflor® Wühlmausköder Arrex®* auf Karottenbasis, sehr gut angenommen werden. Vor Beginn einer Bekämpfung sollte mittels einer sogenannten Verwühlprobe festgestellt werden, ob das Gangsystem besiedelt ist. Hierbei wird unmittelbar neben einem Erdauswurf das Gangsystem freigelegt und beobachtet, ob es von den Tieren wieder verwühlt wird. Erst dann kann eine erfolgreiche Bekämpfung durchgeführt werden.
Wer die gefräßigen Nager lieber vertreiben will, greift am besten zu Celaflor® Wühlmaus-Gas Arrex®**. Der Geruch des sich freisetzenden Gases ist nicht nur für Wühlmäuse, sondern auch für Maulwürfe derart unangenehm, dass sie die Flucht ergreifen.
Wühlmäuse, die unter Hausterrassen, Mauern und Gartenwegen aktiv sind, bekämpft man am besten mit Hilfe der Celaflor® Wühlmaus-Portionsköder Arrex®***. Diese Portionsbeutel sind besonders praktisch, weil sie bereits auslegefertig sind. Einfach in die Wühlmausöffnungen einfüllen und diese wieder verschließen.
Weitere nützliche Tipps
- Pflanzen im Zeichen der Liebe
- Gehölzschnitt
- Winterblühende Zimmerpflanzen
- Vermehrung von Orchideen
- Schneerose
- Exotische Schönheiten: Orchideen
- Schäden an Zimmerpflanzen
- Frostige Zeiten - Pflanzen im Garten pflegen
- Schnee im Garten
- Hyazinthen im Glas züchten
- Mistel
- Zimmerpflanzenschädlinge
- Barbarazweige
- Weihnachtssterne
- Keimlinge & Sprossen
- Eis und Schnee - Rutschgefahr verhindern
- Obst- und Ziergehölze zurückschneiden
- Schutz vor Mottenfraß
- Schutz & Düngung: 2in1
- Ablagerungen auf Stein und Figuren



